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eurobahn führt RailOpt innerhalb von elf Monaten erfolgreich ein

Die eurobahn hat das Ressourcenmanagementsystem RailOpt von Qnamic innerhalb von nur elf Monaten produktiv eingeführt. Die Umsetzung des Projekts erfolgte im laufenden Betrieb und wurde mit dem finalen Go-Live am 14.12.2025 erfolgreich abgeschlossen. Ziel war eine effizientere Planung von Personal und Rollmaterial sowie eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden.
Mit einer jährlichen Verkehrsleistung von rund 17 Millionen Zugkilometern zählt die eurobahn zu den führenden Schienenpersonennahverkehr-Anbietern in Nordrhein-Westfalen. Das hochverdichtete, urban geprägte Streckennetz stellt besonders hohe Anforderungen an Planung und Betrieb. Zahlreiche Baustellen, Streckenunterbrechungen sowie steigende Kosten für Energie und Trassen verschärfen die betrieblichen Rahmenbedingungen zusätzlich. Vor diesem Hintergrund hat sich die eurobahn entschieden, ihre Planungs- und Dispositionsprozesse grundlegend zu modernisieren und in einem zentralen System zusammenzuführen. Ziel war es, Personal- und Fahrzeugeinsatz effizienter zu steuern, administrative Aufwände zu reduzieren und gleichzeitig die Rechtssicherheit in der Planung zu erhöhen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Entlastung der Mitarbeitenden im operativen Alltag.
Nach einer internationalen Ausschreibung entschied sich die eurobahn für Qnamic als langfristigen
Partner und RailOpt als neues Ressourcenmanagementsystem. Ausschlaggebend war insbesondere
die vollintegrierte Planung von Personal und Rollmaterial, bei der Planungsschritte in Echtzeit auf
Qualifikationen und Konfliktfreiheit geprüft werden. Die erprobte Standardlösung RailOpt bietet eine
hohe Investitionssicherheit und zugleich die notwendige Flexibilität für betriebliche Besonderheiten.
Mit dem komplexen Projekt wurde RailOpt erfolgreich produktiv eingeführt. Die Umsetzung erfolgte
in enger Zusammenarbeit zwischen den Projektteams der eurobahn und Qnamic – parallel zum
laufenden Fahrgastbetrieb. Schulungen, Systemanpassungen und die schrittweise Integration der
Prozesse wurden sorgfältig koordiniert.

„Wir haben RailOpt eingeführt, um unsere betrieblichen Abläufe zu optimieren. Über einen Monat
nach der vollen Systemeinführung können wir sagen, dass wir uns richtig entschieden haben. Unsere
Kolleg*innen, die mit RailOpt arbeiten, ziehen bereits eine positive Bilanz. Wir schätzen zudem die
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Qnamic, weil wir das System in kurzer Zeit stabil in Betrieb
nehmen konnten.“
Karsten Schulz, Technischer Geschäftsführer bei der eurobahn.

Mit RailOpt werden wiederkehrende Aufgaben stärker automatisiert, Informations- und Kommunikationsflüsse vereinfacht sowie die Transparenz in Planung und Disposition erhöht. Die
eurobahn erwartet dadurch eine nachhaltige Entlastung der Mitarbeitenden sowie eine höhere
Flexibilität im täglichen Betrieb.
RailOpt bildet künftig die Grundlage für die weitere Optimierung der Planungs- und
Dispositionsprozesse bei der eurobahn und unterstützt das Unternehmen bei der Bewältigung
zukünftiger betrieblicher Herausforderungen.

Weihnachtliche Grüße vom gesamten Qnamic-Team!

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Für die gesamte Eisenbahnbranche war es erneut ein Jahr voller Veränderungen, Ankündigungen und Herausforderungen. Umso mehr möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei allen unseren Nutzern und Partnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr zu bedanken.

Auch für unser Team bei Qnamic war 2025 ein Jahr voller wertvoller Erfahrungen und Veränderungen: Wir haben unsere Plattform RailOpt stetig weiterentwickelt, spannende Weiterbildungen durchgeführt und beim UserGroup-Treffen in Mannheim viele bekannte Gesichter wiedergetroffen. Aber auch abseits des Treffens gab es zahlreiche Begegnungen – digital oder persönlich – bei denen wir mit unseren Nutzern produktiv, aber gern auch mal privat, ins Gespräch gekommen sind.

Ein großer Dank geht außerdem an unser Team für das Engagement und die Ideen, die dieses Jahr möglich gemacht haben. Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr gemeinsam mit euch neue Herausforderungen anzugehen und Prozesse weiter zu optimieren.

Wir wünschen euch eine entspannte und pünktliche Reise in die Festtage.

Stay on track this holiday season – from all of us at Qnamic.

Release 2025.2

R2025.1 brachte mit dem komplett überarbeiteten Feature „Dienständerungen melden“ weitreichende Optimierungen, insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen Lokführern und Disponenten. Ein weiteres Highlight waren erhebliche Planungserleichterungen bei Streckenunterbrüchen, die Ausfälle oder Schienenersatzverkehre zur Folge haben (siehe auch: QnamicRelease 2025.1 • QNAMIC).

Dieses Release setzt nach den umfassenden Erweiterungen im Frühling auf Optimierung im Detail. Dabei wurden zahlreiche UI- und Performance-Verbesserungen vorgenommen. Doch auch diesmal gibt es funktionale Weiterentwicklungen: Die mit dem letzten Release eingeführten Planungserleichterungen bei Streckenunterbrüchen wurden durch den neuen Workflow „Teilzug ersetzen“ weiter verfeinert. Zugteile können nun direkt aus der Plantafel heraus ersetzt werden. Dabei werden alle relevanten Zuglaufdaten automatisch übernommen und mögliche Alternativen vorgeschlagen. Mit der Bestätigung durch den Planer wird die Planung übernommen, der alte Zugteil abgelegt und der Vorgang dokumentiert. Dieser Prozessschritt wird dadurch deutlich beschleunigt und durch die automatische Übernahme vorhandener Daten fehlerfrei gestaltet.

Mit R2025.2 wurde außerdem ein ehrgeiziges Projekt beendet, das Planung von Verkehren insbesondere mit der Planung der Fahrzeuginstandhaltung in Einklang bringt. Bisher mussten Fahrzeugbestellungen über Excel-Tabellen verwaltet und per E-Mail oder Telefon bei der Transportleitstelle ausgelöst werden. Dies betraf vor allem die Bestellungen durch die ECM (Entity in Charge of Maintenance), um Fahrzeuge beispielsweise regelmäßigen Revisionen oder Rollkuren zuzuführen. Dieser Bestellprozess wurde nun durch Schnittstellen digitalisiert: Fahrzeugbestellungen können jetzt aus einem spezialisierten Werkstatt-System im Modul Auftragsmanagement ausgelöst werden. Die Schnittstellen wurden dabei generisch per common language umgesetzt. Es können daher leicht Systeme unterschiedlicher Hersteller (bspw. SAP, IBM, usw.) an RailOpt angebunden werden. Die Bestellungen werden im Auftragsmanagement verwaltet und wie Aufträge behandelt. So können Instandhaltungsabteilungen nach Abschluss ihrer Planungen über ihr Maintenance-System die entsprechenden Fahrzeuge (fahrzeugnummernscharf) zu bestimmten Zeitpunkten bestellen und einer Revision zuführen. Der Auftrag wird in der Planung berücksichtigt, der Bearbeitungsstatus wird von der Transportleitstelle zurück an das System gemeldet. Bestellungen können selbstverständlich auch bearbeitet und storniert werden.

Für all diese Fortschritte dieses Releases danken wir unserem Team für die engagierte Arbeit sowie der aktiven Nutzer-Community für ihre konstruktive Mitarbeit an den Entwicklungen. Wie immer gilt: Nach dem Release ist vor dem Release!

Wir freuen uns schon darauf, mit R2026.1 weitere innovative Funktionen und Entwicklungen vorstellen zu können!

RailOpt DSS Personaleinteilung bei der CFL

Die CFL, ein in Luxemburg ansässiges Eisenbahnverkehrsunternehmen setzt konsequent auf digitale Innovation. Als langjähriger RailOpt-Nutzer war es daher naheliegend, die auf KI-basierende Personalplanung von Qnamic einzuführen, welches schnell zu einer vollständigen Personaleinteilung mit höchster Qualität führte. Die Erstellung eines Dienstplanes bei der CFL ist ein hochkomplexer Verteilungsprozess, bei dem nicht nur die Arbeitszeitregelungen, sondern auch Qualifikationen, wie Fahrzeugkenntnisse, Strecken, und, als weitere Herausforderung der CFL, Länderkenntnisse berücksichtigt werden müssen. Bisher war dies eine langwierige und fehleranfällige Arbeit für die Planer.  Das Modul „DSS automatische Personaleinteilung“ von RailOpt erledigt diese Aufgabe mit konfigurierbaren KI-Algorithmen und unterstützt den Planer durch Ausarbeitung einer möglichst konfliktarmen Personaleinteilung. Was ansonsten jeden Monat mehrere Tage in Anspruch nahm ist nun in wenigen Minuten vorbereitet. So werden nun effizientere Pläne in weniger Zeit erstellt.

Serge Daems, Chef du Service Activité Voyageurs Trains | AV, CFL, sagt dazu:

„Mit der automatischen Personaleinteilung hebt die CFL ihre Personalplanung auf ein neues Level: Unsere Teams erstellen hochwertige Pläne in unschlagbarer Geschwindigkeit einfach und effizient. Eine echte Erfolgsgeschichte, wir sind als CFL hochzufrieden mit dieser Lösung.“

Release 2025.1

Pünktlich zum Frühjahr ist das RailOpt-Release R2025.1 erschienen. Wie immer haben wir wieder viel Kreativität und Arbeit in das neue Release gesteckt, um RailOpt noch schneller, besser und nutzerfreundlicher zu machen.

An dieser Stelle möchten wir zwei Highlights aus diesem Releasezyklus vorstellen, die unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Lokführern und Leitstelle weiter verbessern und die Arbeit der Planer unterstützen.

Dienständerung melden:

Das alte Feature „Dienste bearbeiten“ wurde grundlegend überarbeitet und heißt nun „Dienständerung melden“. Darüber hinaus haben wir ihm einige spannende Funktionen hinzugefügt, von denen wir drei hier vorstellen wollen:

  • Pause auf Zug: Lokführer können ungeplante Pausen bequem über die WEB-Lösung einfügen, ohne die Planung des Zuges zu unterbrechen. Die Disponenten erhalten ein stets aktuelles Lagebild und Ruhezeiten werden direkt verrechnet. Eine flexible und exakte Lösung – insbesondere im dynamischen Cargo-Geschäft.
  • Leistungen erstellen/löschen: Lokführer können nun problemlos Leistungen über ihre WEB-Lösung erstellen oder löschen. Disponenten erhalten Anpassungen der Planung an die Lage vor Ort ohne zusätzlichen Kommunikationsaufwand.
  • Reisezeiten vor Dienstanfang / nach Dienstende: Mit dem überarbeiteten Feature können nun Reisezeiten, die außerhalb der Dienstzeit liegen, bequem eingeplant und verrechnet werden.
  • Die Funktionserweiterungen des Feature erhöhen die Benutzerfreundlichkeit weiter, geben den Disponenten ein noch exakteres Lagebild und präzisieren die Abrechnung von Pausen- und Reisezeiten.

Planungserleichterung bei Streckenunterbrüchen:

Ein weiteres Highlight dieses Releasezyklus ist die erweiterte Funktion, die Planern und Disponenten in Fällen von Streckenunterbrüchen enorm viel Arbeit abnimmt. Wird für eine Strecke eine Unterbrechung eingeplant, wodurch ein Ausfall oder ein Ersatzverkehr entsteht, kann RailOpt die Fahrzeugplanung automatisch anpassen. RailOpt plant den ursprünglich Zug ab der Unterbrechung im Betriebspunkt samt Fahrzeugwende oder auch Personalressourcen auf die definierten Ersatz- bzw. Ausfallressourcen um. Dies erspart dem Planer viele Planungsschritte und entlastet ihn bei der Bewältigung dieser komplexen Situation.

Auch bei diesem Release konnte unser Team wieder viel konstruktives Feedback unserer aktiven Nutzer-Community in innovative Lösungen umwandeln. Wir arbeiten weiterhin engagiert daran, den Alltag der Eisenbahner zu vereinfachen und somit die Eisenbahn als Ganzes ein Stück voranzubringen. Dieses Ziel verfolgen wir auch mit dem kommenden Release R2025.2.

RailOpt User Group Meeting 2025

Am 4. und 5. Juni fand das alljährliche RailOpt User Group Meeting statt – dieses Mal in der „Quadratestadt“ Mannheim. Wieder kamen zahlreiche Teilnehmer aus verschiedenen EVU zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungen rund um RailOpt auszutauschen. Darunter viele altbekannte Gesichter, aber auch einige neue.

Die Veranstaltung startete zunächst mit einem Rückblick auf die jüngsten Release-Highlights, die erneut spannende Neuerungen und Verbesserungen boten – sowohl für die Disposition im Speziellen als auch für das Handling im Allgemeinen.

Thematische Schwerpunkte lagen in diesem Jahr vor allem auf Ersatzverkehrskonzepten, Neugestaltung der Trassenbestellung, komplexen Leistungen und dem Stammdatenmanagement. Hier kam es zu lebhaften Diskussionen, in denen sich die Anwesenden über ihren praktischen Umgang mit diesen Themen austauschten. Neben einem kurzen Rückblick und der Diskussion aktueller Themen, gab es zudem einen Ausblick auf die geplanten Modulumgestaltungen im RailOpt.

Wie schon in den letzten Jahren brachten Gastvorträge einen Perspektivwechsel und Einblicke in die konkrete Anwendung von RailOpt bei den einzelnen EVU. Besonderer Dank gilt Silvan Zeiter, der anhand des Schattenzugkonzepts einen spannenden Einblick in den Planungsalltag der Matterhorn Gotthard Bahn gab, sowie Frederic Schiltz, der über die Einführung der Abstellplanung bei der CFL berichtete. (Siehe auch: CFL rangiert ganz oben…mit digitaler Abstellplanung • QNAMIC)

Neben dem fachlichen Input gab es beim informellen Teil der Veranstaltung wie gewohnt zahlreiche Möglichkeiten zu spannenden Gesprächen und Kontakten – auch privater Natur. Die beiden Tage vergingen wie im Flug – und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste User Group Treffen!

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für das großartige Engagement und die inspirierenden Beiträge!

Qnamic wird Mitglied bei mofair e.V.

Wir sind seit Mai Mitglied im deutschen Branchenverband mofair. Mit unserem Beitritt unterstreichen wir unser Engagement für die Digitalisierung im Eisenbahnsektor – insbesondere in einem der zentralsten Bahnmärkte Europas, dessen Entwicklungen weit über die Landesgrenzen hinaus wirken.

Mit unserem vollintegrierten Ressourcenmanagementsystem RailOpt bringen wir über 20 Jahre Projekterfahrung aus dem DACH-Raum sowie fundiertes Know-how in der Umsetzung komplexer europäischer Regelungen und Vorgaben mit – etwa im Kontext von TAF/TAP TSI oder Arbeitszeitregelungen. Gerade in diesen Bereichen erleben wir derzeit viel Unsicherheit in der Branche, der wir mit konkreten Lösungen und Praxisnähe begegnen.

Die aktive, kritische und zugleich fundierte Positionierung von mofair haben wir bereits seit Längerem mit Interesse verfolgt. Umso mehr freuen wir uns, unsere Perspektive nun als Mitglied einzubringen – mit dem Ziel, gemeinsam die Wettbewerbsbedingungen im Schienenverkehr transparenter zu gestalten und die Digitalisierung zielgerichtet voranzutreiben.

RailOpt Release 2024.2

Das Herbst-Release 2024.2 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, aber einen großen Effekt auf die User Experience haben. Standen beim Frühjahrs-Release 2024.1 die funktionalen Änderungen im Vordergrund, so ging es dieses Mal vor allem um Geschwindigkeit und Bedienbarkeit. Zahlreiche neue Selektions- (bspw. Mehrfachselektion beim Statuswechsel im Fahrplan über mehrere Abschnitte), Konfigurations- und Abfragemöglichkeiten reduzieren repetitive Arbeitsschritte und beschleunigen Planungsarbeiten. Insgesamt haben wir die Performance des Systems an vielen Stellen weiter optimieren können. Hier wurden unter anderem die Reaktionszeiten bei Stammdatenkonfigurationen und der Aktualisierung der Plantafel nach dem Echtzeitimport von Zügen deutlich verkürzt. Aber auch R2024.2 beschränkt sich nicht nur auf die Verbesserung der User Experience und Performance. Auch dieses Release hat funktionale Erweiterungen, die Planungsprozesse direkt optimieren. Mittels Common-Language ist es nun möglich, RailOpt an Open Journey Planner-Systeme anzuschließen. Die Schnittstelle erlaubt eine direkte Abfrage und Verplanung von Verbindungen des öffentlichen Verkehrs aus der Plantafel heraus. Planer können so bspw. Dienstfahrten innerhalb weniger Sekunden einplanen. Muss ein Lokführer erst zu seinem Einsatzort anreisen, so kann der Disponent mithilfe weniger Klicks die optimale Reiseroute für den Lokführer heraussuchen und verplanen. In diesem Beispiel werden Verbindungsdaten über eine Anbindung zur SBB-App abgerufen:

Neben Performance und Funktionalität ist auch die Sicherheit von Software maßgeblich. Insbesondere für Eisenbahnverkehrsunternehmen, die als Teil der kritischen Infrastruktur besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegen. Seit dem Release 2024.1 können sich die Nutzer der RailOpt WEB-Anwendungen schon per OpenID Connect (OIDC) anmelden. Mit dem Release 2024.2 ist diese Möglichkeit nun auch für den RailOpt-Client verfügbar. So kann das bewährte OIDC-Identitätsauthentifizierungsprotokoll auch genutzt werden, um den Zugriff des Clients zu steuern und gleichzeitig die Identität der Anwender besser zu schützen. Eine letzte Änderung des Herbst-Releases, die hier genannt werden soll, ist die Migration zu Jakarta EE. Mit diesem Schritt haben wir eine solide Grundlage für zukünftige Entwicklungen geschaffen. Damit profitieren wir von ständigen Weiterentwicklungen einer aktiven Entwickler-Community im Java-Ökosystem. Auch diese Neuerung ist nicht sofort erkennbar, wird sich aber in Zukunft dadurch zeigen, dass wir auch weiterhin robuste und skalierbare Softwarelösungen entwickeln und präsentieren können werden.

Für all diese Fortschritte beim Release 2024.2 danken wir unserem Team für die engagierte Arbeit und der aktiven Nutzer-Community für ihr konstruktives Feedback, das direkt in den Entwicklungsprozess mit einfließt. Nach dem Release ist vor dem Release und somit freuen wir uns schon darauf, bald mit R2025.1 weitere innovative Funktionen und Entwicklungen vorstellen zu können!

Stellungnahme zur Medienmitteilung der BLS AG vom 18. Dezember 2024

Die BLS AG behauptet in ihrer Medienmitteilung vom 18. Dezember 2024, dass RailOpt «technisch und fachlich nicht mehr den heutigen Anforderungen» entspräche. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Die BLS verwendet gar nicht die Software RailOpt sondern RailOpt.BLS. RailOpt ist eine Software zur Planung und Disposition von Personal und Rollmaterial von Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), welche von der Qnamic AG entwickelt wurde und seither stetig ausgebaut, sowie an die wechselnden Bedürfnisse der zahlreichen Kundinnen und Kunden angepasst wird. Bei dem Begriff «RailOpt» handelt es sich um eine geschützte Marke der Qnamic AG.

Die BLS AG ist seit 12 Jahren nicht mehr Kundin der Qnamic AG. Sie verwendet jedoch immer noch eine mehr als 12 Jahre alte Version unseres Produktes, welches sie unter dem Begriff RailOpt.BLS in Eigenverantwortung betreibt. Offensichtlich hat die BLS AG die Software im letzten Jahrzehnt jedoch nicht mehr weiterentwickelt, so dass diese veraltete Version nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt, was nicht weiter erstaunlich ist. Trotz des Alters der Software läuft der Betrieb jedoch anscheinend weiterhin stabil.

Festzustellen ist, das RailOpt der Qnamic AG im Bahnbereich als führend bezeichnet werden kann. RailOpt wird fortlaufend technisch und funktional weiterentwickelt und wird heutigen Anforderungen der EVU vollumfänglich gerecht. Derzeit liegt der Fokus der Entwicklung auf der KI-gestützten Optimierung innerhalb der Disposition, um die steigende Verkehrskomplexität zu bewältigen. 

Neben internationalen Anwendern vertrauen auch in der Schweiz EVU, beispielsweise die erfolgreiche SOB AG, seit mehr als 10 Jahren auf RailOpt.

Optimal im Kerngeschäft – Die Automatische Personaleinteilung bei der MEV Schweiz

Die MEV Schweiz AG ist einer der Big Player, wenn es um das Anbieten von Bahnfachpersonal und betrieblichen Dienstleistungen in diesem Bereich geht. Für die langjährigen RailOpt-Nutzer war es daher naheliegend, auch das Feature ‚Automatische Personalplanung‘ einzuführen. Dieses ging im März 2024 in die Produktion.

Die Erstellung eines Dienstplanes bei einem Unternehmen wie der MEV CH ist ein hochkomplexer Verteilungsprozess. Viel Personal mit jeweils unterschiedlichen Qualifikationen muss unter Berücksichtigung von Arbeitszeitregelungen auf die jeweiligen Aufgaben verteilt werden. Hierbei sollen beispielsweise Ruhezeiten wiederum möglichst optimal gestaltet werden. Bisher war dies eine langwierige und fehleranfällige Arbeit für Planer. Das neue Tool von Qnamic erledigt diese Aufgabe mithilfe von KI innert weniger Sekunden optimal. Fehler werden hierbei ausgeschlossen und Planer bekommen Zeit, sich um Sonderfälle, Änderungswünsche usw. zu kümmern. Insgesamt kann wesentlich schneller auf Veränderungen reagiert werden.

„Die automatische Personaleinteilung in RailOpt ist ein wichtiges Werkzeug geworden, weil wir damit unser Personal wirtschaftlicher einsetzen können: Der integrierte Optimierer hat es unseren Planern ermöglicht, effizientere Pläne in kürzerer Zeit zu erstellen, sodass wir Kundenwünsche besser bedienen können.“

Tommaso Di Benedetto, Geschäftsführer MEV Schweiz

Die ersten Ergebnisse bestätigten bereits die Hoffnungen der MEV, die Prozesse in ihrem Kernbereich weiter zu optimieren. Geschäftsführer Tommaso di Benedetto zeigt sich entsprechend zufrieden: „Die automatische Personaleinteilung hat sich rasch zu einem wichtigen Werkzeug entwickelt, um unsere Position am Markt weiter auszubauen. Der Optimierer hat bereits ein enormes Arbeitspotenzial freigesetzt, sodass wir Kundenwünsche noch besser bedienen können.“

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